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Quellen und Bücher

Quellen und BüchertippsAllgemein 'Sucht und Drogen

Markus Schmid, Jürgen Schuler, Birgit Rieger:
Drogen
Ravensburger Buchverlag 1999
Trude Ausfelder:
Stark ohne Stoff. Alles über Drogen
Verlag Heinrich Ellermann 2000
Bernhard van Treeck:
Partydrogen
Schwarzkopf & Schwarzkopf 1997
Bettina Mainberger:
Jede Menge Zoff. Was tun gegen Mobbing und Gewalt?
Dtv 2000

Autobiografische Romane und Erfahrungsberichte

Christiane F., Kai Hermann, Horst Rieck:
Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Stern-Verlag,

Marie-Christine d'Welles:
Laß uns über Haschsich reden - Junge Betroffene packen aus
Presses de la Renaissance, Paris 2000

Peter Holenstein :
Zum Beispiel Stefan
Bastei Lübbe 1997
Ulla Rhan, Lina Rhan:

Lieber high als stinknormal?
Authentischer Bericht einer 19-Jährigen. Das Buch klärt auf und hilft weiter.
Kösel 2001
Jörg Schmitt-Kilian:

Vom Junkie zum Ironman. Die zwei Leben des Andreas Niedrig
Kreuz-Verlag 2000
Torsten Schmidt:

Ich habe es ohne Therapie geschafft!
Rasch und Rhring 1996

ElternratgeberWas ist, wenn mein Kind...?

Es vergeht kaum ein Tag, an dem in Presse, Funk und Fernsehen nicht über Drogen, Sucht und Abhängigkeit berichtet wird. Viele haben sich an solche Meldungen gewöhnt.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch immer mehr Menschen, die sich über Drogenmissbrauch und die wachsende Zahl von Abhängigen Sorgen machen. Entweder weil ihre Familie oder Freunde betroffen sind. Oder weil sie einfach das Gefühl haben, dass eine Entwicklung im Gange ist, die anscheinend nur schwer zu stoppen ist.

Besonders Eltern kennen dieses Gefühl von Unsicherheit und Hilflosigkeit gegenüber Drogen. Während noch vor wenigen Jahren die meisten Eltern glaubten, ihr Kind sei bestimmt nicht gefährdet, sieht das heute anders aus. Da liest man Zeitungsberichte über immer jüngere Süchtige und immer mehr Drogenkriminalität. Oder man hört, dass ein Jugendlicher aus der Nachbarschaft alkoholabhängig geworden ist. Oder beim Einkauf in der Stadt begegnet man direkt der harten Realität der Drogenszene...
Experten befürchten, dass der Drogenkonsum in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird. Eine Entwicklung, die sich bereits seit 1999 abgezeichnet hat, wie die Statistik der Rauschgiftdelikte belegt. So ist die Zahl der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz von 2002 bis 2003 um etwa zwei Prozent angestiegen. Nicht nur illegale Drogen wie zum Beispiel Cannabis und synthetische Drogen sind auf dem Vormarsch. Auch Alkohol, dessen Gefährlichkeit nach wie vor unterschätzt wird, macht immer mehr Kinder und Jugendliche krank und süchtig.

Wie kann diese Entwicklung gestoppt werden? Und was können wir dagegen tun, dass immer mehr Kinder und Jugendliche süchtig werden?

Aktiv gegen Sucht - so früh wie möglich

Wissenschaftler im In- und Ausland sind in den letzten Jahren zu Ergebnissen gekommen, die hoffen lassen: ihre Forschungen zeigen, dass man tatsächlich viel dafür tun kann, damit Kinder und Jugendliche nicht süchtig werden.

Dabei sind zwei Grundgedanken maßgeblich:
Es hat keinen Sinn, nur die Herstellung und Verteilung von Drogen verhindern zu wollen. Das wird in absehbarer Zeit nicht gelingen. Und außerdem gibt es dann immer noch legale Rauschmittel - wie zum Beispiel Alkohol - im nächsten Laden zu kaufen. Statt dessen müssen die Anstrengungen verstärkt darauf gerichtet werden, die Entstehung und Entwicklung von Sucht zu stoppen.

Es geht also in erster Linie nicht um die Bekämpfung von Drogen, sondern um die Verhinderung von Sucht.
Die beste Methode Sucht zu verhindern, ist nicht Behandlung, sondern Vorsorge. Man weiß inzwischen, dass eine erfolgreiche Vorsorge gegen Sucht sehr viel früher beginnen kann und muss, als man bisher vermutet hat.

Wichtig ist also nicht nur die Behandlung (Therapie), sondern vor allem auch eine frühe Vorsorge (Prävention) gegen Sucht.
Ein Patentrezept gegen Sucht gibt es nicht. Deshalb wollen wir uns darauf beschränken, klar und deutlich zu beschreiben, wie Kinder und Jugendliche besser vor der Entstehung von Sucht geschützt werden können:

Zunächst erläutern wir die Grundlage einer frühen Vorsorge gegen Sucht. Danach stellen wir sieben Empfehlungen für Eltern und Erzieher auf. Und schließlich informieren wir über Warnsignale, die darauf hindeuten, dass ein Kind überdurchschnittlich gefährdet sein könnte. Und wir sagen, wo man Rat und Hilfe findet.